Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Den Flüssen ihren Lauf lassen

Technische Eingriffe haben oft weitreichende nachteilige Nebenwirkungen. Heute verstehen wir das empfindliche Ökosystem Fließgewässer besser und wollen den Flüssen möglichst wieder ihren natürlichen Lauf zurückgeben: Allen "Renaturierungsmaßnahmen" liegt ein entwickeltes Leitbild der naturnahen Gewässergestaltung zu Grunde. Die wichtigsten Prinzipien sind:

  • Einheit von Fluss und Aue (Überschwemmungsgebiete)
  • Dynamik von Abflussgeschehen und Bettverlagerung (Eigenentwicklung)
  • Zusammenhängender Lebensraum für Gewässerorganismen
  • Gewässertypische Vielfalt der Lebensräume
Darstellung der Renaturierung in drei Schritten: Entfernung der Uferbefestigung, Anpflanzung standortgerechter Gehölze, Gewässer sich selbst überlassen
Zu Beginn einer Renaturierung werden Uferbefestigungen entfernt, das Flussbett verbreitert und die Ufer abgeflacht (Bild links). Der Fluss nimmt wieder einen natürlichen, unregelmäßigen Lauf. An den Ufern werden standortgerechte Gehölze angepflanzt (Bild mitte). Wenn man den renaturierten Fluss sich selbst überlässt, stellen sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten alleine wieder ein. Ein naturnaher Lebensraum ist entstanden. Grafik: J.-C. Rost, Stutgart

Video Lebensadern Wasser

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