So kann man Gewässer schützen

Abwasser aus Haushalten, Industrie und Gewerbe wird in Kläranlagen gereinigt, in dem schädliche und gefährliches Stoffe entzogen werden. Anschließend gelangt das gereinigte Wasser in einen Bach oder Fluss.

Heute werden Flüsse, Bäche und Seen immer weniger durch räumlich begrenzte Schadstoffquellen (so genannte Punktquellen) belastet, sondern insbesondere durch flächenhafte (diffuse) Schadstoffeinträge, die sich wie ein Teppich über die Landschaft legen. Die Schadstoffe stammen unter anderem aus der Verbrennung von Brennstoffen (wie Öl, Gas oder Kohle) und der Abfall- und Landwirtschaft. Sie dringen entweder direkt oder über die Luft in die Gewässer, in den Boden und damit auch in das Grundwasser ein.

Der Schadstoffausstoß muss beim Verursacher unterbunden oder verringert werden, das heißt in der Industrie, bei der Landwirtschaft und den Verbrauchern, also Bürgern. Sind die Schadstoffe erst in die Umwelt gelangt, ist eine Sanierung mit heutigen technischen Mitteln nicht oder nur mit hohem finanziellen Aufwand möglich.

Animation straten

Animation Gewässer schützen

Schutzstreifen aus natürlichem Bewuchs können als Pufferzonen zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen und dem Gewässer wirken. Sie helfen, die Belastung durch Nährsalze zu mindern. Außerdem versucht die Landwirtschaft, die Nährstoffbelastung durch eine stärker an den Bedarf angepasste Düngung zu reduzieren und Flächen, die durch Erosion gefährdet sind, nur noch als Grünland zu nutzen.

Flluss mit Uferstreifen
Schutzstreifen entlang eines Gewässers (grüner Pfeil) als Puffer zur landwirtschaftlich genutzten Fläche (roter Pfeil)

Ein Poster, das dir zeigt, wie jeder selbst zum Grundwasserschutz in Haus und Garten beitragen kann, steht in der rechten Spalte als PDF-Dokument bereit. Die Größe der Datei beträgt ca. 8 MB. Das Poster kannst du dir auch kostenfrei zuschicken lassen:

Bayerisches Landesamt für
Umwelt

wasserforscher.de